Japanische Schäfte für Driver, Hölzer und Eisen

Es gibt etliche Gründe warum Japanische Golfschläger hochwertiger sind als alle anderen. Allerdings unterscheidet sich die Produktion von Schlägerköpfen wie etwa einem geschmiedeten Eisen deutlich von einem Graphitschaft. Man muss sich also die Frage stellen ob Japanische Schäfte tatsächlich ebenfalls hochwertiger sind und warum.

Auf ExactGolf bieten wir zwar zum größten Teil Japanische Schäfte an, aber eben nicht exklusiv. Es gibt durchaus auch Schäfte Nicht-Japanischer Hersteller wie Project X, KBS, Graphite Design, etc. Man muss eines ehrlicherweise anerkennen: Es gibt viele Hersteller die sehr gute Schäfte herstellen und als Spieler sollte man eine möglichst große Vielfalt an Schäften genießen können. Nichtsdestotrotz gibt es diverse Unterschiede auf die wir im folgenden näher eingehen möchten.

Höherer Qualitätsmaßstab

Hier zeigt sich das was bei den Schlägerköpfen bereits gilt. Japanische Hersteller achten hier wesentlich genauer auf die Qualität und fertigen präziser. Außerdem werden Fertigungsteile die bereits geringfügig von der Norm abweichen ausgeschlossen. Hier gibt es natürlich auch zwischen den Japanischen Herstellern Unterschiede aber grundsätzlich weichen in Japan gefertigte Schäfte weniger von der Norm ab als Schäfte aus China, USA oder anderen Teilen der Welt.

Längere Lebensdauer

Dies betrifft gerade Stahlschäfte, denn hier sind selbst gute westliche Hersteller weit hinter den Japanischen Herstellern zurück. Es gibt verschiedene Ursachen warum die Lebensdauer eines Schafts verkürzt wird. Eine häufige Form ist Rost. Dies hängt gerade auch vom verwendeten Stahl ab. Wir sind bereits seit Jahrzehnten im Bereich Schlägerbau und -Reparatur unterwegs und können eines mit Sicherheit sagen: Die meisten Stahlschäfte der westlichen Hersteller haben teilweise nur eine geringe Lebensdauer und müssen relativ früh ersetzt werden. Dies kommt bei Japanischen Schäften einfach nicht vor. Alleine dieser Faktor rechtfertigt meist die etwas höheren Kosten Japanischer Stahlschäfte.

Nur selten Massenproduktionen

Hier zeigt sich gerade bei Graphitschäften ein Qualitätsproblem. Die meisten Hersteller von Graphitschäften sind auf Masse ausgelegt und werden häufig in entsprechenden "Niedriglohnländern" wie China gefertigt. Kaum ein Japanischer Hersteller ist hier wirklich auf Masse ausgelegt und kann nur in kleineren Stückzahlen produzieren. Dies macht sich natürlich beim Preis, aber eben auch bei der Qualität bemerkbar. Wir müssen eines ehrlicherweise sagen: uns ist bislang noch kein guter Graphitschaft untergekommen der auch auf Masse gefertigt wird.

Die führenden Hersteller Japanischer Schäfte

Im Folgenden möchten wir die großen Japanischen Hersteller näher vorstellen und auf ihre Stärken und Schwächen eingehen. Ein wichtiges Merkmal der japanischen Hersteller ist, dass sie entweder im Bereich der Stahl- oder Graphitschäfte führend sind, aber nicht in beidem. Das spricht für eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen.

#1 für Stahlschäfte: Nippon

Bei  Nippon handelt es sich um einen der größten Hersteller für Stahlschäfte überhaupt und den größten in Japan. Nippon ist vor allem durch die Modus Reihe bekannt, führt jedoch auch weitere sehr beliebte Schäfte wie den NS Pro GH oder den Zelos. Wir verbauen sehr häufig Nippon Schäfte an verschiedenste Spielertypen und schätzen nicht nur die hohe Qualität und Konsistenz, sondern auch die Langlebigkeit.

#1 für Graphitschäfte: Fujikura

Fujikura ist definitiv die Nummer Eins wenn es um Graphitschäfte geht und das sowohl im Bereich von Eisen und Hölzern, aber auch Drivern. Letzteres vor allem dank der Ventus, Atmos und der neuen Motore Reihe. Fujikura bedient z.B. auch mit Speeder das OEM Segment. Diese Schäfte werden von führenden Herstellern in großen Mengen in Drivern verbaut. An dieser Stelle müssen wir auch darauf hinweisen dass diese OEM Schäfte wenig mit den Originalschäften zu tun haben und auch nicht in Japan gefertigt werden.

Weitere Hersteller Japanischer Schäfte

Shimada und Oban

Shimada ist leider weniger bekannt, stellt allerdings extrem hochwertige Stahlschäfte her. Von uns häufig verbaut werden Shimada VWS, S-Lite oder Pro Schäfte. Unserer Meinung nach stehen diese den Nippon Schäften in nichts nach. Shimada ist noch einer der wenigen Hersteller die hauptsächlich auf den Japanischen Markt fokussiert sind. So gibt es z.B. "Japan only" Schäfte wie die Shimada K's die in Europa und teilweise auch den USA gar nicht erhältlich sind.

Oban ist eine Tochtergesellschaft von Shimada und fokussiert sich vor allem auf hochwertige Graphitschäfte. Kürzlich erschien mit dem Oban CT jedoch auch ein Stahlschaft der dem Shimada Pro sehr ähnlich ist. Oban hat vor allem in den USA eine breite Fangemeinschaft und entsprechend klug ist der Schachzug auch das Stahlschaft Segment mit dieser Marke zu erobern.

Oban produziert seine Graphitschäfte sowohl in Taiwan als auch Japan. Hier sind durchaus Unterschiede erkennbar die  wir unter anderem in diesem Artikel näher analysiert haben. Die bekanntesten Oban Schäfte sind vermutlich Kiyoshi White und Devotion HB.

Mitsubishi

Auch Mitsubishi stellt sehr hochwertige Graphitschäfte her und am bekanntesten ist sicherlich die Tensei Serie. Diese gibt es in Blue, White und Orange. Auch hier gibt es eine Original- und eine OEM Version. Letztere ist inzwischen auch bei den großen Herstellern erhältlich. Der Tensei Orange war einer der ersten hochwertigen High Balance Schäfte auf die auch Tiger Woods und Rory Mcilroy eine Zeit vertraut haben. Dabei ist es möglich ein schweres Kopfgewicht zu realisieren ohne das Schwunggewicht zu schwer werden zu lassen.

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