Fitten für wenig Spin und flachen Launch: Modus 120, Project X und C-Taper

Bei diesem Fitting hatten wir es mit einem Spieler zu tun, der bereits im Vorfeld auf der Suche nach einem low-Launch, low-Spin Schaft war. Für ihn war es wichtig maximale Kontrolle im unteren Schaftbereich zu haben. Genau das bringen diese Schäfte mit sich und weisen eine "steife Spitze" auf. Normalerweise werden Schäfte vom Ende bis zur Spitze zunehmend weicher weil die Schaftdicke abnimmt. Moderne Technologien erlauben es jedoch selbst mit dünneren Durchmessern steifere Elemente einzubauen. Genau das macht Schäfte heutzutage auch so interessant: es gibt unzählige Profile und jeder Schaft unterscheidet sich darin.
Für diesen Spieler wählten wir vergleichsweise "weiche" Schäfte da dies explizit so erwünscht war. Alle drei Schäfte sind jedoch in Sachen Steifigkeit gut vergleichbar und in der Kategorie "typischer Stiffschaft". Weiche Schäfte mit harter Spitze sind eben kein Widerspruch mehr und der bekannteste Verfechter dieses Konzepts ist der Modus 120. Denn dieser Schaft ist in der mittleren Sektion besonders weich, wird in der Spitze jedoch wiederum zunehmend steifer. Damit fühlt sich der Schaft insgesamt zwar relativ weich an, erlaubt jedoch maximale Kontrolle und liefert ein low Spin, low Launch Profil. Nicht umsonst zählt der Nippon Modus 120 zu einen der Schäfte mit den meisten Gewinnen auf allen Touren weltweit.

Vergleich im Biegeprofil

Wirft man einen Blick auf die Biegeprofile der einzelnen Schäfte wird klar, dass die Unterschiede zwar gering, aber durchaus vorhanden sind. Während der Nippon Modus 120 sicherlich das "extremste" Profil aufweist, das heißt mit starken Ausschlägen, fällt das Profil des Project X etwas weniger extrem aus. Und das des C-Taper noch einmal deutlich entschärft. Der C-Taper ist insgesamt auch der härtere Schaft weil er ein einen deutlich steiferen, mittleren Bereich aufweist.
Im Folgenden sehen Sie die ungefähren Biegeprofile der Schäfte im Vergleich:

Entscheidung für einen der Schäfte

Unser Spieler weiß zwar, dass er einen Schaft möchte, der sich weich anfühlt und eine harte Spitze hat, aber eben nicht welcher Schaft ihm am meisten zusagt. Ein Blick auf die reinen Werte offenbart keine allzu großen Unterschiede was Launch und Spin betrifft. Man könnte dem Vergleich höchstens entnehmen, dass der Modus noch etwas höher launcht als die Project X und C-Taper. Der Spin ist dafür praktisch identisch.

Unserem Spieler fiel es etwas leichter den C-Taper zu beschleunigen - daher auch eine etwas höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit. Dafür war das Trefferbild mit dem C-Taper sehr schlecht. Am besten war dieses beim Project X weswegen auch der Smash Faktor am höchsten ist. Dennoch fällt die Wahl auf den Modus 120 und dafür gibt es drei gute Gründe:
Die guten Treffer produzierten genau die gewünschte Flugbahn mit einem schönen Draw im Ziel. Das Gefühl mit dem Schaft war für den Spieler am angenehmsten. Mit relativ wenig Einsatz konnten ordentliche Werte erzielt werden. Und ein ebenfalls wichtiger Grund ist die Tatsache, dass unser Spieler seinen typischen, schlechten Schlag am besten abstellen konnte. Dieser schlechte Schlag ist eine etwas zu stark geschlossene Schlagfläche und einem langen Pull der das Grün links verfehlt. Wie in der Übersicht zu sehen ist, war dies z.B. mit dem Project X nicht der Fall. Die Streuung mit dem Modus war minimal und eben ohne Bälle, die lang und links an der Fahne vorbei gingen.

Fazit: Modus 120 vs. Project X vs. C-Taper

Ein solches Fitting macht sehr viel Spaß. Ein Spieler hat bereits eine bestimmte Anforderungen an einen Schaft und möchte den perfekten für sich finden. Dabei stehen ihm drei hochwertige Schäfte mit einem ähnlichen Profil zur Verfügung. Alle drei produzieren sehr ähnliche Werte aber mit unterschiedlichem Ausgang. In erster Linie geht es eben darum die minimalen Unterschiede herauszuarbeiten und zu optimieren. Dies ist sehr individuell. Ein anderer Spieler wäre bei diesem Test womöglich zu einem komplett anderen Ergebnis gekommen.
Wenn Sie zwischen diesen Schäften schwanken und Hilfe bei der Entscheidung benötigen helfen vielleicht folgende Take-Aways: Der Modus 120 ist selbst als X sehr weich und damit auch weicher als Project X 6.0 und C-Taper S. Beim Biegeprofil ist der Modus am "extremsten". Wer ein weiches Gefühl mit steifer Spitze wünscht und möglichst viel Feedback im Bereich des Griffes wünscht ist mit dem Modus vermutlich am besten beraten. Der C-Taper hingegen ist deutlich "neutraler" und verfügt über keine so weiche mittlere Sektion.

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